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<pre>Doch nicht nur die Ausbeute des Rekordmeisters in der Ferne spricht gegen einen Punktgewinn der Niedersachsen, sondern auch die letzten direkten Duelle. Hannover 96 scheint geradezu ein Lieblingsgegner des FCB zu sein.  <p> Nachdem sich der FCA und der VfL die Saison davor noch für die Europa League bzw. die Champions League qualifizieren konnte, folgte in der Saison 2015/2016 der Absturz.  <p>  Vor allem das Remis in Hoffenheim darf durchaus als Erfolg gewertet werden. Das sah auch Marcel Heller so: „Ein Punkt in Hoffenheim ist sehr gut, hier werden nicht viele Mannschaften gewinnen.“ <p> Durch den so wichtigen 4:0-Erfolg über die „Rothosen“ — und vor allem die Art und Weise, wie er zustande kam – haben die Fuggerstädter neues Selbstvertrauen getankt und gehen auch die schwierige Aufgabe in Gladbach überaus optimistisch an. Zumal die Bilanz gegen Gladbach positiv ist. <p>  Nur Tabellenschlusslicht FC Köln konnte im eigenen Stadion noch weniger holen. Frankfurt rangiert in der Heimtabelle auf dem vorletzten Platz, da der „Effzeh“ ein Tor mehr einstecken musste.  </pre>


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<pre>Gladbach gegen den HSV — das klingt nach Tradition, Leidenschaft und einer Menge Unberechenbarkeit.  <p> Erst ein strittiger Elfmeter nach einem Schubser von „1899“-Verteidiger Justin Hoogma verhalf den „96ern“ zum Anschlusstreffer.  <p>  Die Berliner sind mit Siegen gegen Freiburg, Ingolstadt und Schalke gestartet. Einen derartigen Lauf haben wohl nur die wenigsten erwartet, nachdem die Dardai-Truppe in der EL-Quali an Bröndby gescheitert ist und sich im DFB-Pokal beim Drittligisten Carl Zeiss Jena erst im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. <p> Die Folge: drei weiße Westen in den letzten fünf Spielen und zudem bloß vier erhaltene Gegentore, wobei bereits drei beim verrückten 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach fielen. <p>  Mit dem FC Ingolstadt ist der Tabellenvorletzte in der Bankenmetropole zu Gast, doch angesichts der zuletzt gezeigten Vorstellungen sollten die Schanzer nicht auf die leichte Schulter genommen werden.  </pre> 


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<pre> Am 25. Spieltag treffen zwei Teams aufeinander, die vor kurzem noch in hervorragender Form waren.  <p> Allein fünf der insgesamt sieben Saison-Gegentreffer flogen den 96ern in den letzten drei Partien um die Ohren — wobei es auch nur dem bloßen Glück geschuldet war, dass es der über weite Strecken drückend überlegene FC Augsburg zuletzt bei lediglich einem Torerfolg beließ.  <p>  Bei Fortunas letztem Bundesliga-Intermezzo 2012/13 gab es in zwei Duellen ein Remis in Wolfsburg sowie einen 4:1-Erfolg der Niedersachsen in Düsseldorf. <p>  Immer, wenn die Fohlen zuletzt einen Spieltag eröffneten, stand das Team nach 90 Minuten schließlich ohne Punkte und Zähler da: Beim jüngsten 0:1 in Mainz war der Elf vom Niederrhein bereits im sechsten Freitagsspiel hintereinander ein eigener Torerfolg vergönnt geblieben. <p>  „Das passiert, wenn man mit nur zwei Punkten aus den ersten zehn Spielen in die Serie startet. Da spielt viel Druck und Frust mit rein“, lautet stattdessen sein Erklärungsversuch.  </pre>


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<pre> Das sollte sich unter Neo-Coach Schuster ändern, wobei er mit seinen Darmstädtern in der Vorsaison auf eigenem Platz sogar noch schlechter war und am Ende das zweitschlechteste Heim-Team stellte.  <p> Im Falle einer Niederlage würden „die Nagelsmänner“ trotz Punktegleichheit die Eintracht aufgrund des besseren Torverhältnisses überholen und die Mannschaft von Niko Kovac erstmals seit dem 20. Spieltag aus den Top-6 werfen.   <p> Das bedeutet: Ein herausgespieltes Tor nach einer Kombination oder einer Flanke hat Schalke in den ersten 270 Saison-Minuten nicht zustande gebracht. <p>  Der Treffer half den „1899ern“ wieder in die Spur zu finden, die wenig später die Führung erzielten. In der Nachspielzeit erzielten die Sinsheimer sogar noch das 3:1, nachdem der gegnerische Torwart beim Eckball mit nach vorne gekommen war.  <p> Dann nämlich stehen sich beide Vereine erstmals seit 33 Jahren wieder in einem Bundesliga-Derby gegenüber. Schauplatz der vom Boulevard bereits zum „Hass-Gipfel“ hochstilisierten Auseinandersetzung wird die Frankfurter Commerzbank Arena sein.  </pre>


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<pre> Einigermaßen überraschend bekommen es die Bayern nämlich mit dem härtesten Widersacher der zweiten Saisonhälfte zu tun; mit 31 Zähler haben sich die Stuttgarter in der Rückrundentabelle unmittelbar hinter dem Liga-Krösus platziert (43 Punkte).  <p> Gerade die Fuggerstädter hatten sich schließlich schon in den vergangenen Tagen immer wieder auf das sich punktgenau zu Wort meldende Schlachtenglück verlassen können: Sowohl Partizan Belgrad als auch Schalke 04 wurden erst während der letzten Zeigerumdrehung zur Strecke gebracht.  <p>  Neben dem kürzlich mit dem Hamburger Dino untergegangenen Andre Hahn hat es unter anderem auch der zuletzt bei der Hertha darbende Julian Schieber auf neue Impulse für seine Karriere abgesehen. <p>  Während in Frankfurt große Zufriedenheit herrscht, sollte man in Köln wahrlich von Euphorie sprechen. Die FC-Fans hatten schon seit längerem, außerhalb des Karnevals, nicht wirklich viel zu lachen. Und manchmal gab es die närrische Zeit sogar direkt auf dem Platz zu erleben. Fünf Ab- und Wieder-Aufstiege musste man in den vergangenen knapp 20 Jahren hinter sich bringen.  <p> Die Sorgen der VfL-Sympathisanten dürften nach diesem Spiel wieder größer geworden sein, nachdem in der Sommerpause wohl wieder davon geträumt wurde, in dieser Saison wieder oben mitzuspielen. Sogar von der Europa League wurde schon wieder schwadroniert.  </pre>


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